Ein traditioneller Stirnölguss in der ayurvedischen Medizin. Bildquelle: Pixabay.

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Ayurveda bedeutet wörtlich übersetzt “Wissen vom Leben” und bezeichnet eine traditionelle indische Heilkunst, welche besonders in Indien, Sri Lanka und Nepal Anklang findet. Dort wird die Alternativmedizin wissenschaftlich gelehrt und anerkannt. Doch auch immer mehr Menschen in der westlichen Welt sind inspiriert von der alternativen Heilmethode, welche bei uns meist nur für Wellnesszeremonien genutzt wird. Ayurveda bezeichnet ein ganzheitliches System, welches nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele einschließt. Die zentralen Elemente des Ayurvedas drehen sich um Ernährungslehre, Pflanzenheilkunde, spirutuelles Yoga und um spezielle Massagen und Reinigungstechniken.

Ich kam mit Ayurveda bei meinem ersten Besuch in Indien im Jahr 2013 in Kontakt, als ich dort mit einer Lebensmittelvergiftung drei Tage im Bungalow in Goa geschlafen und von meiner Gasthausomi gepflegt wurde. Diese und auch die Ärztin im Krankenhaus gaben mir ganz selbstverständlich nur ayurvedische Medizin, mit der es mir nach kurzer Zeit wieder super ging. Ich beschäftigte mich danach eine ganze Weile mit der natürlichen Heilkunst und nahm auch 2016 in Sri Lanka an einer Ayurvedakur teil, welche mir ganz neue Energie gab. Ich entschied mich so also, auf ayurvedische Produkte umzusteigen, welche ich natürlich auch auf Reisen mitnehmen möchte. Doch da meine Reiseapotheke noch fast vollständig ist, brauche ich die vorhandenen Produkte erst auf, bevor ich neue ayurvedische Produkte kaufe. Mein Körper reagiert gut auf die Umstellung von der Chemiekeule auf die natürlichen Mittel, doch sollte im Auge behalten werden, dass nicht alle Medikamente auf pflanzlicher Basis heilen können; so wäre beispielsweise Malaria etwas, was besser von namenhaften Herstellern gekauft wird, da es hier im Ernstfall um Leben und Tod geht.

Die Grundprinzipien des Ayurveda

“Die Grundregel lautet: Was immer wir selbst tun können, um unsere eigene Gesundheit zu stärken, wirkt besser als das, was andere für uns tun.”
David Frawley, Ayurveda-Experte

Wie bereits erwähnt, setzt sich Ayurveda aus der Ganzheit des Menschen zusammen: sowohl die Seele, der Geist und auch der Körper müssen in Einklang sein, um vollständig gesund zu sein. Zum einen wird von den drei Prinzipien des Lebens ausgegangen, welche Doshas genannt werden. Es gibt Vata, das Bewegungsprinzip, Pitta, das Feuer- bzw. Stoffwechselprinzip, sowie Kapha, das Strukturprinzip. Nach ayurvedischer Vorstellung kommen diese Doshas in jedem Organismus vor und müssen zusammenspielen, um von Gesundheit zu sprechen. Wenn die Energien nicht im Gleichgewicht sind, wird von Krankheit gesprochen, denn es ruft Fehler im System vor, mit denen es uns schlecht geht. Da jeder Mensch andere Doshas hat, ist eine grundlegende Bestimmung dieser vor der Behandlung notwendig. Das Dosha wird durch Befragung, ayurvedische Pulsdiagnose und durch eine Blickdiagnose von einem Ayurveda-Arzt ermittelt.

Um die Balance wiederherzustellen und die Fehler aus dem System zu leiten, wird eine Ernährungs- und Ordnungstherapie verschrieben, Pflanzenheilkunde vermittelt und bestimmte Reinigungsverfahren eingesetzt; die sogenannten Panchakarma. Reinigungsmittel sind beispielsweise das Fasten, Bäder, Einläufe, Massagen, Yoga- und Meditationsanwendungen, Farb- und Musiktherapie, sowie der bekannte Stirnölguss, welcher besonderen Anklang bei Wellnessliebhabern rund um den Globus findet. Hierbei wird Öl aus einer aufgehangenen Schale auf das Dritte Auge – welches auf der Stirn liegt – getropft, welches blockierte Energien lösen soll. In der ayurvedischen Heilkunst geht es nicht nur darum, die Krankheit zu kurieren, sondern auch, diese Krankheiten zu vermeiden. Es soll der Auslöser für die Erkrankung erkannt, verstanden und beseitigt werden. Dies funktioniert durch eine bewusste und gesunde Lebensweise, welche im Wesentlichen auf gesunder Ernährung und einer positiven Lebensweise beruht. Ungesunde Gewohnheiten sollen aufgegeben werden; sei es nun das Rauchen, Trinken, zu wenig Schlaf oder Junkfood.

Ayurveda ist eine ganzheitliche Gesundheitstherapie mit vielen Facetten.

Diese ayurvedischen Medikamente brauchst Du auf Reisen

Ich habe Dir im folgenden die häufigsten gesundheitlichen Probleme auf Reisen aufgelistet, für die Du gute ayurvedische Medikamente findest.

Verstopfung und Durchfall

Die wohl häufigsten Reisekrankheiten sind Verstopfung und Durchfall, was mit dem plötzlichen Ortswechsel zu tun hat. Verstopfung entsteht häufig durch zu langes Sitzen im Flugzeug oder auch in Zügen und Bussen, denn dies macht den Darm träge und trocken. Doch auch wenn Du unterwegs bist und beispielsweise den ganzen Tag in tropischen Klimazonen wanderst, aber nicht genug trinkst, dann kann es zu Verstopfung kommen. Das viele Trinken ist auch in den ersten Tagen nach dem Klimawechsel verhältnismäßig schwierig, sodass die Folge oft tagelange Verstopfung sein kann. Doch auch Durchfall kommt sehr oft vor, denn besonders außerhalb von Europa kommen andere Gerichte auf den Tisch, welche die Verdauung beeinträchtigen. Gerade extrem scharfe Gerichte, wie Sie beispielsweise in Indien serviert werden, verursachen schnell Magengrummeln. Aber nicht nur scharfe Gerichte spielen hier eine Rolle, sondern auch die Hygiene in den Restaurants. Da die Standards oft nicht so hoch sind wie in Deutschland, kommt es zwischendurch zum Durchfall.

Ich empfehle Dir folgende Produkte:

Triphala Plus bei Verstopfung

Kohletabletten von Hevert bei Durchfall

Elektrolyte von Elotrans bei Durchfall

Ingwer Elixier Lebensfeuer (Vorbeugung)

Erkältungen durch Klimaanlagen 

Wenn ich auf Reisen krank bin, dann habe ich entweder Magenprobleme vom Essen oder tatsächlich dicke Erkältungen, welche von zu stark eingestellten Klimaanlagen in Zügen, Bussen oder Gebäuden verursacht werden. Ich schlafe prinzipiell nur in Unterkünften ohne Klimaanlage, doch manchmal wurde ich sogar durch die laue Luft des Ventilators richtig krank. Leider bin ich recht anfällig für Erkältungen durch Klimaanlagen; da hilft es auch nichts, wenn ich viele Vitamine zu mir nehme und mich im Zwiebelprinzip für Überland- und Nachtfahrten anziehe. Ich bibbere nur so vor mich hin! Und damit ich mich im Krankheitsfall nicht mit Tabletten vollstopfen muss, schwöre ich vor allem auf Tiger Balm. Dieser ist ein pflanzlicher Balsam mit ätherischen Ölen, welcher in einer weißen und einer roten Version zu haben sind. Das weiße Tiger Balm hilft bei Erkältungsbeschwerden und wird auf die Schläfen, Stirn und auf die Brust aufgetragen. Da ich empfinde, dass mein Drittes Auge zusätzlich von negativer Energie blockiert ist, trage ich es auch immer auf meine Stirnmitte auf. Während das weiße Tiger Balm kühlt, wärmt das rote. Dieses kannst Du zusätzlich bei starken Erkältungsnebenerscheinungen wie Muskel- und Gelenkschmerzen einsetzen. Wer lieber klassisch ayurvedisch vorbeugen will, der kann Weihrauchkapseln für Gelenkschmerzen einnehmen.

Tipp: Das rote Tiger Balm kannst Du auch für Muskelkater nach langen Wanderungen oder anderen sportlichen Urlaubsaktivitäten einsetzen.

Tiger Balm (weiß)

Erkältungen durch Klimaanlagen und Ventilatoren passieren häufiger als gedacht.
Hartnäckige Schlafstörungen

Die häufigsten Schlafstörungen treten durch Jetlag auf.  Gerade, wenn Du mehrere Zeitzonen überspringst, wird es schnell anstrengend: oft sind wir bei Ankunft am frühen Morgen total übermüdet und bei Ankunft in der Nacht putzmunter. Doch nicht nur Jetlag ist ein berühmtes Reiseproblem; auch sind es oft Reisen in der Nacht, welche den Schlaf gehörig stören. In Vietnam bin ich beispielsweise nur mit dem Nachtbus gereist um Zeit zu sparen, doch konnte ich dort aufgrund verschiedener Probleme nicht schlafen: es hat extrem geruckelt, es war eiskalt durch die Klimaanlage, mitreisende Backpacker spielten Saufspiele und redeten bis zum Morgengrauen oder ich hatte Angst, dass der rasende Bus in den Kurven in den Abgrund stürzt. Wenn auch kein Beruhigungsbier mehr hilft, sind Schlaftabletten manchmal das einzige probate Mittel.

Ich empfehle Dir folgende Produkte:

Ashwagandha Kapseln (Vorbeugung)

Baldriantropfen von Abtei

Schmerzvoller Sonnenbrand

Der einzige Nachteil an tropischen Ländern war für mich immer der, dass ich mich immer mit reichlich Sonnenmilch eincremen musste, was mir gar nicht passt, da ich Sonnencreme zu schmierig und zu klebrig finde. Doch Sonnenschutz ist unabdingbar und unvermeidlich, vor allem in Ländern mit extremer Sonneneinstrahlung, von welchen besonders Australien genannt werden muss. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie so oft einen Sonnenbrand trotz langer Kleidung und Lichtschutzfaktor 50+. Starke Sonneneinstahlung und äußere Hitze belasten Haut, Kreislauf und Darm, sodass Du nach langen Tagen in der Sonne auch unbedingt an Kühlung denken solltest. Hierfür kannst Du Aloe Vera Gel oder natives Kokosöl verwenden.

Ich empfehle Dir folgende Produkte:

Sonnencreme von Bioderma

Aloe Vera Gel von Dr Storz

Sonnenbrände gehören zu den nervigsten Reisesouvenirs.

Unwohlsein durch Hitze

Zugegeben: ich bin ein absoluter Tropenmensch und gehe in Temperaturen ab 30 Grad erst richtig auf. Schwindel durch Hitze kenne ich also nicht, doch bin ich damit praktisch ein Exot. Nahezu all meine Freunde und nahezu alle Backpacker*innen, die ich auf meinen Reisen getroffen habe, haben sich über die Hitze beschwert und angegeben, dass ihnen oft schwindelig ist. Für viele geht der Temperaturunterschied mit schlechtem Schlaf, Appetitlosigkeit und starkem Schwitzen einher, was sie alle sehr erschöpft. Neben im Schatten sitzen und dem Verzehr von frischem Obst und viel Wasser empfehle ich Dir folgende Produkte:

Bio Chai Tee von Salus (auch Kalt ein Genuss)

Tabletten von Vertigoheel

Trockene Nasenschleimhäute

Wer zu lange Klimaanlagen, Ventilatoren oder einfach trockener, heißer Luft ausgesetzt ist, der bekommt auf lange Sicht häufig eine trockene Nase, da die Schleimhäute nach und nach austrocknen. Gerade nach langen Flügen oder nächtlichten Überlandfahrten ist die trockene Nase relativ unangenehm. Hier eignet sich vor allem Seam- oder Minzöl, welches auf den Naseneingang aufgetragen eine sofortige Linderung der Beschwerden ermöglicht. Minzöl eignet sich darüber hinaus bei Prellungen und Verstauchungen, bei Hustenreizen, bei Kreislaufbeschwerden oder auch als Insektenschutzmittel. Es ist ein wahrer Alleskönner!

Ich empfehle Dir folgende Produkte:

Sesamöl von Primavera

Japanisches Minzöl

Bei Hitze hilft nur eines: Schatten und viel Trinken! Ich greife immer gern zum Kokoswasser.

Lästige Mückenstiche

Mückenstiche sind eigentlich in nahezu jedem Reiseland eine echte Plage. Oft hilft es, sich lange und helle Kleidung anzuziehen und sich gründlich mit einem Moskitoschutz einzusprühen, um die gröbsten Angriffe abzuwehren. Gerade in Malariagebieten ist es sinnvoll, Vorsorge als Nachsorge zu betreiben, denn Malaria bleibt nicht nur oft unentdeckt, es kann auch tödlich verlaufen. Daher ist es besser, sich im Vorfeld mit ein paar Grundsachen für die Reiseapotheke einzudecken. Hier geht es nicht nur um Moskitospray, sondern auch um Salbe zur Linderung nach Insektenstichen und um Malariatabletten.

Ich empfehle Dir folgende Produkte:

Mückenspray von Antibrumm

Teebaumöl von Primavera

Unangenehmer Fußpilz

Eine häufige Backpackerkrankheit ist mit Sicherheit der Fußpilz. Hast Du einmal Deine Flip Flops vergessen anzuziehen und tappst in die Dusche im Backpacker Hostel in Melbourne oder in Dein Badezimmer in Indien, dann kannst Du Dir eigentlich sicher sein, dass Du Dir Fußpilz eingefangen hast. Mir ist genau dies passiert: ich hatte ein einziges Mal meine Flip Flops nicht parat und musste dringend duschen – das Ergebnis war ein Fußpilz erster Güte. Um das Jucken und Kratzen und die unangenehme Ausbreitung des Fußpilzes zu lindern, solltest Du auf Salben zurückgreifen, mit denen Du Deine Füße mehrmals täglich behandeln kannst. Nach langen drei Wochen verschwindet der Pilz schließlich.

Ich empfehle Dir folgende Produkte:

Creme von Gehwol

Teebaumöl von Painex (Vorbeugung)

Eine echte Plage: Mücken und die juckenden Ergebnisse auf der Haut.

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Hinweis: alle Bilder aus diesem Artikel stammen von Pixabay.

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