Tee und Buch. Quelle: Pixabay

Kaum war das neue Jahrzehnt da, ist auch schon wieder der erste Monat rum. Die Arbeit hat wieder gerufen und mit ihr das ewige Leid der wenigen Freizeit. Zeit um zu überdenken, womit ich mich in den nächsten Monaten eigentlich so befassen will. Zeit, um einfach mal kurz dazusitzen und mir zu überlegen, was ich aktuell eigentlich brauche. Denn ich bin immer so aktiv, dass ich mich gar nicht richtig setzen kann…

Entschleunigung als größtes Ziel für den Jahresbeginn

Für die nächsten kalten Wochen wünsche ich mir eigentlich nur eins: Entspannung und Ruhe. Ich bin ein Mensch der dazu neigt, immer auf Abenteuersuche zu gehen und der keine Minute vergeuden will. Ich treffe ständig meine Freunde, bin trotz Job regelmäßig auf Reisen und habe dutzende Events geplant, an denen ich teilnehmen will. So viele Museen wollen besucht werden, so viele Erlebnisse von der Bucketlist abgehakt werden und dann ist da noch die eine Rooftopterrasse und da das andere süße Café für den Afternoon Tea… Wie du merkst, habe ich ständig neue Ideen. Das ist zwar gut so, aber manchmal etwas viel.

Fernbedienung und Fernseher. Quelle: Pixabay

Vor allem, nachdem ich die Weltreise 2019 offiziell beendet habe, bin ich gerade eher im Modus des Verarbeitens und Ruhens, da ich immer noch staune, wie sehr sich mein Leben in den letzten viereinhalb Jahren verändert hat. Schon allein diese Fakten laden dazu ein, einfach mal alle Fünfe gerade sein zu lassen und neben der Arbeit nicht viele Pläne zu haben. Ich habe pünktlich zur Hälfte meines Lebens die Hälfte meiner Bucketlist abgehakt – doch neige ich dazu, immer nur die leere Seite zu sehen. Dem möchte ich aktuell mit dem Plan „keine weiteren Pläne“ entgegenwirken, da ich wirklich einfach mal chillen muss. Doch der Begriff „Langeweile“ wird bei mir auch so nicht aufkommen.

Doch da mein Motto für die 30er „Die Dinge anders machen“ ist, habe ich mich dazu entschlossen, einfach mal das zu tun, was meine Arbeitskollegen nach der Arbeit machen: neben Fitnesskursen nur chillen. Und das in Form von Lesen und Filme und Serien schauen. Kannst Du Dir vorstellen, dass ich tatsächlich keinen Netflix-Account habe? Ich habe auch seit sieben Jahren kein Fernsehen mehr geschaut. So soll es auch bleiben, aber Netflix werde ich jetzt einmal testen. Ich bezweifle, dass ich auf Dauer Fan davon werden werde, da ich dafür einfach zu aktiv bin, aber einen Versuch ist es wert. Entschleunigen und einfach mal sacken lassen ist die Devise! Und dafür kann ich auch mal das Spa und das Meditieren sausen lassen. Und nach Jahren auf Achse und neben der Tatsache, dass ich in diesem Jahr trotzdem etwa zehn Trips machen und viele Erlebnisse in London mitnehmen werde, ist der Couchpotato-Modus jetzt das größte Abenteuer für mich.

Tastatur und Zettel. Quelle: Pixabay

Mein zweites Buch und die Zukunft von Weltgefühle

2019 war für mich nicht das beste Jahr zum Bloggen. Mich wieder an einen Job zu gewöhnen und zu realisieren, dass ich nun wirklich meine erste Weltreise beendet hatte, haben mich viel Kraft und Energie gekostet. Ich habe das ganze Universum umshiften müssen, um den neuen Weg zu begehen, der für mich richtig und wichtig ist. Nun resultierte dies aber auch darin, dass mein zweites Buch und auch das Schreiben neuer Artikel warten musste, was nicht meinem Idealzustand entspricht. Mittlerweile habe ich das Bloggen wieder zur Priorität gemacht und einige Dinge auf dem Blog und in den sozialen Medien verändert. Noch bin ich nicht fertig, aber bald sind alle Änderungen vollzogen und ich konzentriere mich nur noch auf den Content. Neben einem Vollzeitjob, vielen Freunden, Familie und Fitnessstudiobesuchen gar nicht so leicht… aber ich habe einfach so Bock, gerade nach dem Abschluss meiner Weltreise alle Erinnerungen und Tipps und Tricks mit Dir zu teilen. Ebenso habe ich das Bedürfnis, mein zweites Buch zu beginnen, denn es knüpft an meine Erfahrungen aus den letzten viereinhalb Jahren an und bietet einen guten Abschluss der ersten Reise. Neben Netflix and Chill wird das Schreiben wieder eine große Rolle spielen.

Deine

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